Projekt

Clariant

Ein ehemaliges Fabrikgelände als Operationszentrum, das ein jahrhundertealtes architektonisches Erbe mit optischer Illusion verbindet.

Standort

Lodz

Bürogebäude

Monopolis

Fläche

4317

Baujahr

2020

Dies ist der einzige Ort dieser Art auf der Landkarte Polens und vermutlich auch weltweit einzigartig, an dem zeitgenössische Architektur mit historischer Bausubstanz verschmilzt – und das im typisch alpinen Stil.

Das Clariant-Büro nimmt zwei Etagen ein – insgesamt über 4.300 m². Es ist großzügig und vor allem funktional. Zum Sitz des Unternehmens führt eine originale gusseiserne Treppe mit erhaltenen Prägungen, die noch aus den Anfangszeiten der Wodka-Manufaktur stammt. Sie unterstreicht den Charakter dieses Ortes und verleiht ihm Klasse. Auch in den Innenräumen des Büros haben die Architekten von The Design Group Bezüge zur postindustriellen Ästhetik nicht vermieden. Der Backstein, der an vielen Wänden zu sehen ist, ist ein originaler Teil dieses über hundert Jahre alten Gebäudes. Seine Sichtbarmachung war eine bewusste gestalterische Entscheidung.

Darüber hinaus sind an vielen Stellen im Büro Spiegel verborgen (von einer Höhe von 2,7 m bis fast zur Decke, also bis ca. 4 m), die den Effekt einer scheinbar endlosen Ziegelwand und eine erstaunliche Tiefe erzeugen. Die Decke, die an ein Tonnengewölbe erinnert, ist mit Strahlern zur Beleuchtung sowie speziell auf diese Fläche abgestimmten Akustiksystemen in Form von akustischen Inseln und Baffeln (Akustikbalken) ausgestattet.

Wir präsentieren einige Ansichten dieser außergewöhnlichen Realisierung im postindustriellen Gebäude Monopolis für das Shared Service Center von Clariant, dem schweizerischen Chemiekonzern.

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